Tipps und Gedanken zur tiergerechten Vogelhaltung

Die Pflege von Vögel in der Wohnung hat eine sehr lange Tradition, mit der Entwicklung vom Kanarienvogel im hölzernen Minikäfig bis zur großzügigen Zimmervoliere mit Tieren in Gruppenhaltung ist ein es langer Weg gewesen.

Der verantwortungsvolle Tierfreund ist immer bestrebt die Haltungsbedingungen auf dem besten Stand zu halten. Besonders wichtig ist, sich vor dem Kauf zu informieren. Erst dann können Sie entscheiden welchem Tier Sie ein gutes Zuhause geben können! Beim Blick ins Internet wissen sie nicht wer da informiert. Bei renomierten Buchverlagen gehen Sie eher auf Nummer sicher.

Wenn auch die Hauptmotivationen für Tiere sich zu bewegen Hunger, Angst oder der Wunsch sich zu paaren ist sollen wir für Bewegungsmöglichkeit sorgen. Täglicher Freiflug und die Möglichkeit zum Klettern sind unabdingbar, nur verzichtbar bei großen Volieren.

Achten Sie auch auf eine abwechslungsreiche Ernährung. Neben dem Basisfutter sollten Sie unbedingt, je nach Art, Gemüse, Obst und Kräuter füttern. Man bekommt im Handel z.B. eine sehr gute Futterpflanze mit dem Namen Golliwoog. Im Sommerhalbjahr bieten sich auch frische Zweige oder ein Kraut wie Vogelmiere an. Besonders bei Großsittichen und Papageien sollen Sie unbedingt darauf achten, dass nicht nur Fettsaaten wie Nüsse und Sonnenblumenkerne genommen werden. Das Ergebnis wäre eine Verfettung!
Auf der anderen Seite benötigen Vögel auch tierische Proteine wie Quark oder gekochtes Eigelb. Dies ist neben Mineralien auch für den Aufbau des Gefieders wichtig. Im Handel wird dafür Eibisquit oder Kräcker mit Ei angeboten. Hier gilt natürlich auch weniger ist mehr. Vögel dürfen aber nicht hungern, sie haben einen höheren Energiebedarf als Säugetiere. Übrigens sein Sie vorsichtig mit ungeschälten Erdnüssen! Es kann ein Pilz übertragen werden der die Vögel ernsthaft krank macht.

Hier noch einige Tipps aus der Praxis

  • Anstelle von Vogelsand benutzen wir Einstreu aus Maispflanzen. Dies ist staubarm, sehr saugfähig und muss seltener als Sand erneuert werden.
  • Die Kunststoffunterschalen von Vogelheimen werden durch heißes Wasser beim Reinigen schnell spröde, benutzen Sie besser geeignete Reinigungsmittel die auch gleich desinfizierend wirken.
  • Mit kleinen, aufgehängten Holzplatten schaffen Sie Rückzugszonen für Ihre Vögel. Damit wird Stress vermieden.
  • Die Gründe für häufiges Mausern sind sehr vielschichtig. Abhilfen können sein: abwechslungsreich Füttern, Vitamine, Mineralien und tierische Proteine nicht vergessen. Geben Sie Grit zusätzlich zum Futter, es gibt auch Knabbersteine aus Grit die besonders für Sittiche und Papageien gut geeignet sind.
  • Auch überheizte Räume mit trockener Luft können ein Problem sein. Viele Vögel mögen deshalb tägliches besprühen mit Wasser sehr.
  • Bei Wohnungsvögeln ist auch eine UV-Beleuchtung sinnvoll. UVA ist wichtig für Die Aktivität und den Stoffwechsel, durch UVB wird z.B. Rachitis vorgebeugt.

Natürlich beraten wir unsere Kunden gern in unseren Geschäften

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