Futtermittelallergien

Die Symptome

Es scheint seit Jahren eine Zunahme von Futtermittelallergien bei Hunden und Katzen zu geben. Mitunter wird das Problem nicht erkannt weil es viele Symptome gibt. Besonders chronischer Durchfall, schlechte Verdauung, Brechreiz, Geruch der Haut, Juckreiz, Analbeutelentzündung, Haarausfall, Schuppenbildung, Pfotenschlecken, häufiges Grasfressen (bei Hunden), stumpfes Fell, aber auch tränende Augen, und Bindehautentzündung können Anzeichen einer Futtermittelallergie sein.

Die Ursachen

Die Ursache einer Futterallergie liegen einerseits in der Rezeptur mancher Futtersorten, andererseits in der Veranlagung der Tiere. Es gibt bestimmte Rohstoffe die häufiger Allergien auslösen als andere. Hier sind Soja und Weizen zu nennen beim Fleisch ist es Rind. Grundsätzlich kann aber alles eine Allergie auslösen! Das Problem fur den Tierhalter sind die ungenauen Rohstoffangaben auf der Packung und die wechselnden Rezepturen bei gleichem Futter. Wenn dann auch noch künstliche Farbstoffe, Konservierungsstoffe und Aromen verwendet werden, kann das Risiko einer Allergie steigen!

Qualität erkennen

Bei der Deklaration von Inhaltsstoffen gibt es die Angabe in Worten und zusätzlich noch in Prozenten. Bei der Angabe in Worten gilt, dass der mengenmäßig stärkste Rohstoff an erster Stelle steht und so weiter. Oft wird die Verwendung von pflanzlichen und tierischen Nebenerzeugnissen angegeben. Dies können beispielsweise Knochenmehl oder Lebertran sein also eher sinnvolle Zusatze, aber leider auch Dinge die besser nicht in ein gutes Futter gehören. Bei Premiumfutter führt der Hersteller üblicherweise alle Rohstoffe auf und eine Kontrolle ist gut möglich.

Bei den Prozentangaben wird es etwas schwieriger. Hier sind einige Werte.

Rohprotein: Hier wird tierisches und pflanzliches Eiweiß aufgeführt, wichtig für den Muskelaufbau. Pflanzliches Eiweiß (oft Soja) hat eine eher schlechte Bioverfügbarkeit.
Rohfett: Es werden alle Fette addiert. Besonders wertvoll sind Fischöle und bestimmte Pflanzenfette. Zur Geschmacksverbesserung wird oft Hühnerfett zugesetzt, manchmal auch Rinderfett was bei Allergien mitunter problematisch ist.

Es ist also oft schwer zu erkennen was wirklich im Futter enthalten ist. Außerdem kann es bei ein und der gleichen Futtersorte verschiedene Rezepturen mit unterschiedlichen Rohstoffen geben. Bei diesem Problem helfen auch Testberichte in Zeitschriften oft nicht weiter, wenn auf solche Merkmale nicht eingegangen wird!

Was tun bei Futterallergien

Sinnvoll ist immer eine so genannte Ausschlussdiät. Hierbei bekommt Ihr Hund oder Ihre Katze ein genau definiertes Futtermittel, mit eher allergiearmen Rohstoffen. Bei solch einer Diät dürfen natürlich auch nur passende Leckerchen gefüttert werden. Bei Fleisch haben sich Lamm, Fisch, Kaninchen und Hirsch bewahrt bei Getreide Reis und Gerste. Außerdem eignen sich auch Kartoffeln sehr gut. Am Rande sei noch bemerkt, dass bei Hautproblemen auf eine Drahtbürste verzichtet werden soll. Hier haben sich Gummistriegel für die Fellpflege bewahrt. Bei Juckreiz kann auch mit bestimmten natürlichen Hautpflegemitteln geholfen werden.

Was wir für Sie tun können

Gern nehmen wir uns Zeit Sie zu beraten. In jeder Filiale gibt es auch einen kompetenten Ansprechpartner. Außerdem führen wir entsprechende Futtermittel. Besonders bei unserer Hausmarke haben wir Hunde- und Katzenfutter das wir aus eigener guter Erfahrung empfehlen können. Praktisch alle Mitarbeiter haben selbst Tiere und können aus dieser Erfahrung schöpfen.

Ihr Zoo-Busch-Team

Diese Information beruht auf über 30-jahriger Erfahrung, dem Studium von Fachliteratur und vielen Seminaren. Natürlich soll hiermit eine tierärztliche Beratung nicht ersetzt werden.

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